Von 29.-31. Oktober 2010 fand die diesjährige Solidaritätskonferenz EUCOCO in Le Mans bei Paris statt, an der über 500 Leute aus 23 Ländern teilnahmen. Aus Österreich war die GEZA durch die Projektreferentin für Afrika und Entwicklungspolitische Bildung, Angelika Maier, vertreten.
Die EUCOCO-Konferenz wird jährlich abgehalten, um gemeinsam Strategien für die Unterstützung der Anliegen der Westsahara zu erarbeiten und bietet interessierten Organisationen die Möglichkeit zur Vernetzung und Abstimmung von Projekten.
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Als Einleitung zur Konferenz wurde das Thema „Dekolonialisierung der Westsahara: Die Verantwortung der UNO und die Rolle von Frankreich“ im französischen Nationalrat in Paris diskutiert. Tags darauf wurde die EUCOCO-Konferenz in Anwesenheit des Präsidenten der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS) und Generalsekretärs der Polisario, Abdel Aziz und von Jean-Claude Boulard, Bürgermeister von Le Mans, eröffnet. Der Präsident der EUCOCO, Pierre Galand, legte im Anschluss einen Bericht über die Solidaritäts- und Lobbying Aktivitäten ab, die im Rahmen der Konferenz koordiniert werden.
Am zweiten Konferenztag wurden Workshops zu den Themen 1. Politik, Information, Natürliche Ressourcen, 2. Menschenrechte, Juristen, Besetzte Gebiete, 3. Kooperation: Nahrungsmittelversorgung, Humanitäre Hilfe, befreite Gebiete und 4. Solidarität: Junge Menschen, Bildung, Kultur, Frauen abgehalten. In den einzelnen Workshops wurden Zielsetzungen erarbeitet, die solidarische Aktionen verstärken und diversifizieren sollen, um so einen effektiven Beitrag zur Durchsetzung des Selbstbestimmungsrechts der Saharauis leisten zu können.
Besonders berührend war der Bericht über das „Camp der Würde“ bei El Aiun.
Die nächste EUCOCO-Konferenz wird im November 2011 in Spanien stattfinden.
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