IKF-News März 2015
Mein Studium am IKF: Erfahrungsbericht von Markus Büchi

Interview mit Markus Büchi über sein MBA-Studium in eHealth & Wissensmanagement


IKF: Was ist Ihr beruflicher und ausbildungsbezogener Hintergrund (abgesehen vom Studium am IKF)?

Markus Büchi: Nach dem Abschluss des Medizinstudiums an der Universität Basel habe ich einige Jahre als chirurgischer und medizinischer Assistenzarzt gearbeitet. Im Anschluss daran folgte ich meinem Informatikinteresse, das mich seit der Gymnasialzeit begleitete und wechselte in den Bereich der Medizininformatik. Hier hatte ich in verschiedenen Funktionen (z.B. Projektleiter, Leiter Informatik) die Möglichkeit, mit IT-Mitteln die Effizienz der klinischen und administrativen Spitalprozesse zu verbessern. Parallel dazu habe ich zur Ergänzung meiner Fachkenntnisse an der Universität Bern ein Nachdiplomstudium in Gesundheitsökonomie absolviert. Seit dem Jahr 2010 bin ich selbständig als Berater im Gesundheitswesen tätig und berate Unternehmen in Führungsfragen, leite Organisationsentwicklungsprojekte und nehme interimistisch Führungsmandate wahr.

IKF: Wieso haben Sie sich für ein Studium am IKF entschieden? 

Markus Büchi: Das IKF bietet einen für mich sehr interessanten inhaltlichen Mix an CAS Kursen an. Die einzelnen CAS Kurse dauern zwischen 3 bis 4 Monate und decken ein Thema mit kompetenten Dozenten aus verschiedensten Bereichen umfassend ab. Diese Faktoren spielten nebst meiner Neugier und der Nähe zu meinem Arbeits- und Wohnort die wichtigste Rolle bei meinem Entscheid, am IKF zu studieren.

IKF: Sie haben den CAS in Wissensmanagement abgeschlossen. 
  • Was war Ihre Motivation für diese Weiterbildung? 
Markus Büchi: Einerseits wollte ich mein Wissen in diesem Bereich weiterentwickeln und daraus mögliche Beratungsdienstleistungsprodukte ableiten. Andererseits war ich in meinen bisherigen beruflichen Tätigkeiten im IT-Bereich damit konfrontiert, dass tagtäglich eine Unmenge von Informationen in digitaler Form abgespeichert werden. Das Potential dieser Informationen wird aus meiner Sicht nur zu einem kleinen Teil ausgenutzt. Vom CAS Wissensmanagement erwartete ich Impulse, wie der Umgang mit der heute bestehenden Informationsflut verbessert werden könnte.
  • Wie konnten Sie das Wissen und die Kompetenzen, die Sie am IKF im Rahmen dieses Kurses entwickelt haben, für sich nutzen? (zB. beruflich)
Markus Büchi: Nebst der persönlichen Horizonterweiterung kann ich das erworbene Wissen in laufenden Beratungsprojekten einsetzen. Zusätzlich erarbeite ich aktuell auf der Basis der Impulse aus dem Studiengang und meiner Fachexpertise an einem Projekt zu ‚Visual Business Analytics‘. Hier geht es primär darum, wie Daten für das Top Management optimaler für die Entscheidfindung aufbereitet werden können.

IKF: Zudem haben Sie den CAS in eHealth abgeschlossen. Wem würden Sie diesen Kurs empfehlen?

Markus Büchi: Die momentan geführte Diskussion zum Thema eHealth ist sehr stark mit dem elektronischen Patientendossier (ehealthsuisse) verknüpft. Diese Sicht auf eHealth greift zu kurz. Im Rahmen des CAS eHealth wird der Begriff eHealth ganzheitlich betrachtet. Er beleuchtet Möglichkeiten der IT Unterstützung von Prozessen im Gesundheitswesen bei Gesundheitsförderung, Prävention und Krankheitsbehandlung und –pflege. Deshalb empfehle ich diesen Kurs allen Personen, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind. Er ist bereichernd, inspirierend und vermittelt einen guten Überblick über den aktuellen Stand, Möglichkeiten, Grenzen und Risiken von eHealth.

IKF: Welchen Mastertitel beabsichtigen Sie? 

Markus Büchi: Ich habe aktuell die Zertifikatskurse CAS eHealth und CAS Wissensmanagement abgeschlossen. Als nächstes werde ich den CAS Social Media in Angriff nehmen. Auf dieser Basis beabsichtige ich den Mastertitel MBA in eHealth & Wissensmanagement zu erlangen.

IKF: Was hat Ihnen das Studium persönlich gebracht? 

Markus Büchi: Das Studium führte bei mir zu einer persönlich sehr befriedigenden Horizonterweiterung.  Ich entdeckte neue spannende Themen und Handlungsfelder, in denen ich zukünftig aktiv sein werde. Zusätzlich konnte ich während des Studiums mein Netzwerk erweitern und pflege mit einigen Kollegen nach wie vor einen fachlichen Austausch.

IKF: Was hat Ihnen am Studium am IKF besonders gefallen?

Markus Büchi: Mir als ‚Heimweh-Innerschweizer‘ hat sehr gut gefallen, dass die Kurse in der schönen Stadt Luzern stattfanden. Die fachlichen Diskussionen mit der Studienleitung und den Dozenten waren sehr spannend und anregend. Unter den Studenten herrschte aufgrund der Klassengrösse ein guter Teamgeist. Dieser Umstand und da die Kollegen in verschiedenen Branchen tätig sind, hat zu einem regen und bereichernden Informationsaustausch geführt.


IKF: Herzlichen Dank für das interessante Gespräch und Ihre Offenheit, lieber Herr Büchi!  
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