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Newsletter Januar 2011


Sehr geehrte Frau Müller,
Wir freuen uns, Ihnen den ersten Newsletter im Jahr 2011 präsentieren zu können.
  • Internationale Tagung der FID zum Thema «Diabetische Makroangiopathie» am 21. Januar 2011
  • Podiumsdiskussion an der UFL zum Thema «Staatlicher Zugriff auf private Daten – insbesondere am Beispiel der Vorratsdatenspeicherung»
  • «Health and Life Sciences»: Prof. Dr. Michael Roden referiert am Donnerstag, 10. Februar 2011 zum Thema «Diabetes mellitus: Eine Kette von Entgleisungen»

Mit den besten Grüssen und Wünschen

Ihr Team der UFL




Internationale Tagung der FID zum Thema «Diabetische Makroangiopathie» am 21. Januar in Triesen

Die mit internationalen Referenten besetzte Tagung der Zentraleuropäischen Diabetes Gesellschaft (FID) und der UFL fand am 21. Januar im Gemeindesaal in Triesen statt. Zum ersten Mal überhaupt wurde in Liechtenstein ein derart hochkarätiges medizinisches Symposium abgehalten. In insgesamt 13 Vorträgen präsentierten Referenten aus Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz sowie aus Liechtenstein den mehr als 100 Tagungsteilnehmern die neusten Erkenntnisse zur diabetischen Makroangiopathie. Dieses Thema ist von grösster Bedeutung, da Gefässkomplikationen den Verlauf des Diabetes mellitus entscheidend prägen.

Nach der Begrüssung durch den Vorsitzenden des Universitätsrats der UFL, Dr. Gert Risch, und den Gemeindevorsteher von Triesen, Günter Mahl, wurde die Veranstaltung durch den Dekan der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fakultät der UFL, Prof. Heinz Drexel, und den Vorsitzenden der FID, Prof. Michael Roden, offiziell eröffnet. Unter den Tagungsbesuchern waren nicht nur Wissenschaftler sondern auch zahlreiche Ärzte aus Liechtenstein und der Region vertreten. Für die Liechtensteiner von besonderem Interesse war der Vortrag von PD Dr. Lorenz Risch, der aktuelle Daten zur Epidemiologie der Niereninsuffizienz am Beispiel Liechtensteins präsentierte. Der Festvortrag wurde von Prof. Helmut Schatz gehalten, der über die Bedeutung oraler Antidiabetika referierte. Prof. Schatz war erst vor Kurzem in Triesen zu Gast, als er im Rahmen der Vortragsreihe «Health and Life Sciences» über die Bedeutung von Hormonen sprach.

Aufgrund des grossen Erfolges der Veranstaltung ist geplant, in Liechtenstein alle zwei Jahre eine internationale Tagung zum Thema Diabetische Makroangiopathie abzuhalten.

links: Michael Roden und Heinz Drexel / rechts: Raimund Weitgasser und Christoph Säly
links: Helmut Schatz, Michael Roden, Heinz Drexel, Günter Mahl, Roger Lehmann, Karl Sudi / rechts: Gert Risch, Karl Sudi, Günter Mahl





Podiumsdiskussion an der UFL zum Thema «Staatlicher Zugriff auf private Daten – insbesondere am Beispiel der Vorratsdatenspeicherung»

Am Freitag, dem 21. Januar fand an der UFL eine Podiumsdiskussion mit dem Titel «Staatlicher Zugriff auf private Daten – insbesondere am Beispiel der Vorratsdatenspeicherung» statt.

Unter der Moderation der Studienleiterin «Dr. iur.» der UFL, PD Dr. iur. Patricia Schiess, diskutierten Univ.-Doz. Dr. iur. Peter Bussjäger (Mitglied des Staatsgerichtshofes des Fürstentums Liechtenstein), Dr. iur. Philipp Mittelberger (Datenschutzbeauftragter des Fürstentums Liechtenstein), Em. O. Univ.-Prof. Dr. iur. Siegbert Morscher (Universität Innsbruck) und Prof. Dr. iur. Christoph Schönberger (Universität Konstanz).

Das interessierte Publikum, darunter Studierende des Doktoratsstudiums «Dr. iur.», Vertreterinnen und Vertreter der Regierung, der Gerichte, der Verwaltung und insbesondere der Polizei, brachte sich aktiv in die Diskussion ein. Die engagiert geführte Diskussion zeigte, dass die Speicherung von möglicherweise brisanten Daten grundsätzliche Fragen zum Umgang mit der Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger aufwirft. Wie die Überlegungen der Podiumsteilnehmer genauso wie die Anmerkungen von betroffenen Zuhörerinnen und Zuhörern zeigten, ist es keine einfache Aufgabe für den Gesetzgeber und die anwendenden Behörden, im Bereich der Datenspeicherung die goldene Mitte zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden.

von links: Siegbert Morscher, Peter Bussjäger, Christoph Schönberger und Philipp Mittelberger





«Health and Life Sciences»: Prof. Dr. Michael Roden referiert NEU am Donnerstag, 24. Februar 2011 zum Thema «Diabetes mellitus: Eine Kette von Entgleisungen»

Professor Michael Roden studierte Medizin an der Universität Wien und absolvierte daraufhin dort Ausbildungen in Innerer Medizin, Endokrinologie und Klinischer Pharmakologie. Es folgte ein Forschungsaufenthalt an der Universität Yale in New Haven (USA). Nach klinischer und wissenschaftlicher Arbeit als ausserordentlicher Professor am Allgemeinen Krankenhaus Wien wurde Professor Roden Chefarzt der 1. Medizinischen Abteilung des Hanusch-Krankenhauses und Direktor des Karl Landsteiner Instituts für Endokrinologie und Stoffwechsel in Wien. Seit 2008 ist Professor Roden Leiter des Departments für Stoffwechselerkrankungen an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und Direktor des Deutschen Diabetes Zentrums in Düsseldorf. Er entwickelte Techniken, die es ermöglichen, Stoffwechselvorgänge beim Menschen nicht-invasiv zu untersuchen. Er arbeitete erfolgreich an der Erforschung der Insulinresistenz, der Hauptursache für Diabetes. Professor Roden erhielt zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen. Er war Präsident der Österreichischen Diabetes Gesellschaft und ist gegenwärtig Präsident der Zentraleuropäischen Diabetes Gesellschaft.

Der Vortrag findet wie üblich in der Liechtensteinischen Musikschule in Triesen statt und beginnt um 19.30 Uhr.







Veranstaltungskalender

24. November 2011
Health and Life Sciences: Prof. Dr. Rudolf Zechner, Graz (A)
«Durch dick und dünn: Krank durch Fettabbau?»

25. November 2011
Rechtswissenschaftliches Symposium:
«Gesundheitsrecht am Puls der Zeit – Der gläserne Patient»

15. Dezember 2011

Health and Life Sciences: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann, Köln (D)
«Wie bleibe ich fit bis ins hohe Alter?»

12. Januar 2012
Health and Life Sciences: PD Dr. med. Albert Wettstein, Basel (CH)
«Pflege im Alter zu Hause oder im Heim? Antworten im Licht der aktuellen Erkenntnisse der Geriatrie und Gerontologie»










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