Kommunikation mal anders
 Liebe KundInnen und InteressentInnen!

Im aktuellen Newsletter stelle ich Ihnen eine spezielle Form des Austausches unter FachexpertInnen oder Führungskräften vor – die begleitete kollegiale Beratung.  Kollegiale Beratung macht Spaß und ist kreativ. Sie kann Ihr Denken und Tun in Ihrer beruflichen Rolle bereichern.

Ein paar Überlegungen auch zum Thema Zuhören ... tun wir doch im Alltag ständig, oft irgendwie nebenbei, unsere Antwort in Gedanken vorwegnehmend, mit wenig Aufmerksamkeit für unser Gegenüber. Dabei ist gutes Zuhören eine anspruchsvolle Angelegenheit!

Mit vielen Grüßen, Angela Platzer-Reichmann

ANGELA PLATZER-REICHMANN
Menschen in Organisationen begleiten
Coach, Mediatorin, Trainerin
Tel. 0664 5236970
mail@angelaplatzer-reichmann.at
http://www.angelaplatzer-reichmann.at
Near-the-job: begleitete kollegiale Beratung
Sie sind in Ihrem beruflichen Alltag immer wieder mit heiklen Themen konfrontiert, zu denen Sie sich einen Austausch mit Menschen in einem ähnlichen Arbeitsfeld wünschen? Sie suchen nach Vernetzung mit KollegInnen innerhalb oder außerhalb Ihres Unternehmens, um berufliche Herausforderungen besser steuern zu können?

Kollegiale Beratung ist ein passendes Instrument für diese Art des Lernens, bei dem Beratungsgespräche in einer Gruppe von Menschen aus ähnlichen Arbeitsfeldern stattfinden. Der strukturierte Kommunikationsprozess wird von mir als Moderatorin unterstützt und methodisch begleitet.

Die Gruppe besteht aus mind. 5 bis max. 8 TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Organisationen oder derselben Organisation. In mehreren Sitzungen bespricht die Gruppe konkrete Anliegen aus dem beruflichen Alltag der TeilnehmerInnen.

Ziel ist die Entwicklung von Handlungsalternativen und Lösungsbildern für die konkreten Anliegen. Dabei werden die vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen der einzelnen TeilnehmerInnen genutzt.
Was bringt Kollegiale Beratung? 
Tipp: Zuhören als Ressource nutzen
Gutes Zuhören ist eine grundlegende Haltung und ein wichtiger Aspekt achtsamen Kommunizierens. Es beinhaltet
  • Interesse dafür zu entwickeln, was der andere erzählt
  • nicht davon auszugehen, dass ich schon weiß, was der andere erzählen wird
  • Unsicherheit auszuhalten, ohne gleich zu antworten und meine eigene Sichtweisen darlegen zu wollen.
Was Zuhören erschwert, sind
  • die v.a. in Konfliktsituationen vorherrschende Annahme, dass Zuhören und Verstehen mit Zustimmung gleichzusetzen ist
  • die gerade im Management verbreitete Annahme, dass der/die Einfluss und Macht hat, nicht zuzuhören braucht.
Zum guten Zuhören gehört u.a. das Verstehen des Gegenübers sicherzustellen. Das gelingt, indem der Empfänger einer Botschaft in eigenen Worten zusammenfasst, was inhaltlich von ihm/ihr verstanden wurde. Zum Beispiel:
  • Wenn ich Sie richtig verstehe, ...?
  • Sie haben also den Eindruck, dass ...?
  • Darf ich zusammenfassen, was ich bis jetzt verstanden habe ...?
Vielleicht möchten Sie ausprobieren, welchen Unterschied das macht?
 Mag.a Angela Platzer-Reichmann, Siebensterngasse 46/2/145, 1070 Wien, Unternehmensberaterin, Wirtschaftskammer Wien; Portrait Foto: Alexander Schleissing, Zeichnungen und Fotos: Angela Platzer-Reichmann
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